Miete verhandeln: 10 Fehler, wegen denen Sie bei Verhandlungen mit dem Vermieter scheitern

Miete-verhandeln: 10 Fehler von Mietern bei Vertragsverhandlungen mit dem Vermieter

Die Miete verhandeln birgt immer ein Risiko. Fehler führen zum Verlust der Chance auf die neue Wohnung. 

Wohnungssuche zum Jahresende ist nervenaufreibend. Besonders viele Mieter sind im Herbst und in den ersten Dezemberwochen auf dem Mietmarkt unterwegs.
Dementsprechend hoch ist der Druck auf die wenigen verfügbaren Wohnungen, besonders in Großstädten wie Berlin, München, Köln, Hamburg oder Frankfurt. Viele Mieter, die aus ländlichen Regionen in die Stadt ziehen, werden von den üblichen Kaltmieten sprichwörtlich erschlagen. Verstört suchen sie die Verhandlung mit dem Vermieter. Der Preis ist zu hoch!  Geht’s denn nicht billiger?
Aber Vorsicht: Gerade in der kalten Jahreszeit sollten Sie immer bedenken, dass vielleicht ein anderer Mietinteressent bereits auf die Mietwohnung lauert … oder etwa doch nicht?

Diese zehn Fehler sollten Sie nicht begehen:

1) Keine Marktkenntnis: Sie bitten den Vermieter darum, Ihren Zielpreis zu akzeptieren – ungeachtet aller anderen Angebote.

2) Sie verhandeln, nur um des Verhandelns Willen: Sie steigen ohne Vorstellung eines Ziels in die Verhandlung ein.

3) Sie verschweigen vor Einstieg in die Preisverhandlungen wichtige Details zu Ihrer Person (Haustiere, Spielen von Musikinstrumenten).

So verbessern Sie Ihre Chancen für die neue Traumwohnung

4) Sie stimmen nicht sofort zu, wenn der Vermieter die Miete tatsächlich auf Ihren Wunschpreis absenkt.

5) Sie beginnen die Verhandlungen nachdem beide Parteien einem Mietverhältnis zu angegebenen Konditionen bereits zugestimmt haben.

6) Sie begründen die Vertragsverhandlungen damit, dass Sie die Immobilie für überteuert halten.

7) Sie begründen die Vertragsverhandlungen damit, dass die Immobilie in einem schlechten Zustand ist.

8) Sie versuchen, die Mietkaution herunterzuhandeln oder fragen, ob Sie die Kaution auch in Raten zahlen können (das dürfen Sie, aber es macht keinen guten Eindruck hinsichtlich Ihrer Solvenz).

9) Sie stellen die Frage genau so: „Kann man an dem Preis noch was machen“ (und signalisieren damit südländische Basar-Mentalität).

10) Sie formulieren Ihr Verhandlungsziel als Bedingung: „Wenn Sie nicht, dann…“

Wie Sie richtig in die Vertragsverhandlungen einsteigen, und diese zum Erfolg führen, erfahren Sie in meiner Serie: Miete richtig verhandeln.

Infos über den Autor und den Blog www.mietercoach.de