Immobilien: Mieten stagnieren, Blasenrisiko wächst

Immobilien: Mieten stagnieren Blasenrisiko wächst

Die Mieten steigen nicht mehr! Das Analyseinstitut F+B veröffentlichte vergangenen Donnerstag eine neue Studie, wonach die Neuvertragsmieten im bundesdeutschen Durchschnitt erneut stagnieren: Verglichen mit dem 2. Quartal 2019 misst F+B auch im 3.Quartal 2019 einen Anstieg der Mieten von 0,0 Prozent.
Im Vergleich mit dem Vorquartal stagnierte auch der Anstieg der Bestandsmieten im bundesweiten Durchschnitt mit 0,3% Im dritten Quartal. 2018 hatte F+B noch einen Anstieg der Mieten von 1,4 Prozent gemessen. In Relation mit der Inflationsrate, die auf ähnlichem Level notiert, bleibt die Mietwentwicklung von Bestands- und Neutvertragsmieten „real konstant“, so F+B.

Preise für Wohneigentum und Häuser weiter im Aufwind

Die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser, sowie die Kaufpreise für Eigentumswohnungen steigen demgegenüber weiter: Hier wurde ein Anstieg von 0,9 bzw. 1,0 Prozent im 3.Quartal gemessen. „Trotz Warnungen verschiedener Institute, der Deutschen Bundesbank und der EZB vor dem Entstehen einer Preisblase vor dem Hintergrund eines sich anbahnenden Konjunkturabschwungs geht die Schere zwischen Preisen und Miete weiter auseinander“, sagt Dr. Bernd Leutner, Geschäftsführer von F+B. 

Immobilienmarkt: Blasenrisiko steigt

Bei einer Entkopplung der Kaufpreise von den Mietpreisen erhöht sich auch das Risiko für eine Immobiienblase. Bereits im Mai hatte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen die Eigenkapitalanforderungen für Banken im Zuge der Kreditvergabe erhöht. Dies wurde als „erste Not-Maßnahme“ (so die Bildzeitung) gegen eine drohende Kredit-Blase bewertet. 

 

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