Unechte Immobilienanzeigen: So erkennst Du FAKE-Inserate auf Immoscout und Immowelt

Fake Anzeige Immoscout Immowelt

Unechte Immobilienanzeigen, sogenannte Fake-Inserate sind (leider) auf den großen Immobilienportalen üblich. Immoscout und Immowelt bemühen sich, Fake-Anzeigen für Wohnungen schnell wieder zu löschen. Gerade junge Mieter und Mieter, die mit der Wohnungssuche erst beginnen, fallen dennoch häufig auf die Tricks der Betrüger herein. In diesem Beitrag erkläre ich Dir, wie Du ein Fake-Inserate erkennen und unechte Anzeigen von echten Immobilienanzeigen unterscheiden kannst.

Fake-Angebot 1: Der Trick „zu gut um wahr zu sein“
Hüte Dich vor besonders guten Angeboten auf Immoscout oder Immonet. Diese könnten Fake sein. Besonders schöne Bilder, besonders niedriger Preis für die Wohnung? „Schnell anfragen, bevor Dir ein anderer Mieter zuvorkommt“ – das sollst Du beim Lesen des Inserats denken und Deine Kontaktdaten preisgeben. Meistens existiert die Wohnung nicht und die Bilder sind nicht echt! Der Fake-Anbieter verkauft Deine Daten möglicherweise an Dritte. Nicht selten bemächtigen sich die Betrüger realen Anbieterkonten und inserieren ihre Fake-Anzeigen unter dem Namen einer seriösen Agentur. 

Fake-Angebot 2: Der Trick mit dem ausländischen Vermieter
Das Immobilienangebot auf Immoscout oder Immowelt sieht gut aus. Wenn Du besichtigen willst, schreibt Dir der Vermieter, er sei „gerade im Ausland“, eine Besichtigung sei daher persönlich nicht möglich. Vielleicht möchte er von Dir, dass Du ihm Geld als Sicherheit schickst und im Gegenzug bekommst Du den Schlüssel. General sollten vor verbindlichem Abschluss eines Mietvertrags und vor der Schlüsselübergabe keine Zahlungen laufen; ggf. Ist Zug-um-Zug akzeptabel. Immer, wenn Du nicht an den Vermieter oder mindestens einen „seriösen“ Vertreter herankommst, ist das Wohnungsangebot verdächtig. 

Fake-Angebot 3: Vertrag ohne Besichtigung
Der Vermieter lädt dich nicht zur Besichtigung ein, sondern will dass Du direkt einen Vertrag unterschreibst oder / und Geld auf ein ausländisches Konto überweist. 

So kannst Du Dich vor Fake-Angeboten bei der Wohnungssuche schützen
Miete keine Wohnung, die Du nicht selbst besichtigt hast. Achte beim Antworten auf Immobilienanzeigen darauf, dass die Bilder plausibel sind und der Text stimmig wirkt. Schicke Deine persönlichen Daten nur, wenn Dir der Anbieter vertrauenswürdig erscheint: Sehr gute Bilder bei privaten Angeboten sind beispielsweise unüblich. Ebenso verdächtig ist ein Text im Inserat, der nicht zu den Bildern passt; oder – wie oben beschrieben – extrem niedrige Preisvorstellungen für die Immobilie. Leiste niemals Zahlungen an Personen, die Du nicht persönlich gesehen hast; kennst Du nur den Makler, achte darauf, dass dieser verlässlich erscheint und ein richtiges Unternehmen betreibt. Wenn Du den Makler googlest, müsstest Du weitere Angebote, eine professionelle Homepage oder Erwähnungen finden.