Selbständig als Immobilienmakler: Wieviel Startkapital benötigst Du, um Makler zu werden?

Immobilienmakler in Lanzarote: Hilft Käufern bei der Suche nach einer Immobilie

Wieviel Kapital muß man mitbringen, um Immobilienmakler zu werden? Diese Frage stellen sich Einsteiger in den Maklerberuf häufig. Auch ich habe mich vor etwas mehr als zehn Jahren gefragt, wieviel Geld ich benötige, um als Makler voll durchzustarten. Um ehrlich zu sein, bin ich als ziemliches Greenhorn in den Immobilienmarkt gestartet. Ich hatte wenig Wissen über Immobilien und wenig Geld zur Verfügung. Heute ist mir klar, eines von beidem solltest Du mitbringen: Know how oder Geld bzw. Startkapital. Entweder kennst Du dich schon ziemlich gut aus und weisst, wie Du dich in der Immobilienbranche bewegen musst, oder Du verfügst über Startkapital, um die Durststrecke zu überbrücken, bis Du kontinuierlich ein solides Einkommen generieren und Dich dauerhaft über Wasser halten kannst. 

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Wieviel Geld brauche ich, um mich als Immobilienmakler selbständig zu machen?
Natürlich willst Du weniger von meiner Geschichte als Immobilienmakler lesen, sondern hast die konkrete Frage, wieviel Geld Du jetzt haben solltest, um ein eigenes Immobilienbusiness zu gründen. Die einzig richtige Antwort ist: Es kommt darauf an. In den nächsten Zeilen werde ich Dir erklären, wie Du mit sehr wenig Geld als Makler starten kannst. Anschließend erkläre ich Dir den einfachen weg. Diesen könntest Du wählen, wenn Du über etwas mehr Kapital verfügst oder wenn Du Deine Selbständigkeit mit einem Kredit finanzieren willst. 

Wie Du mit sehr wenig Geld als Makler startest
Mit sehr wenig Kapital kannst Du in den Maklerberuf starten, wenn Du es schaffst, bei einem anderen Makler „anzudocken“. Dein Vorteil: Vom eigenen Briefpapier , über den Namen hin zur Reputation (mit der der Kunde Know How verbindet), leihst Du Dir vom Unternehmen aus. Schließlich benötigst Du nur noch ein Telefon und einen Laptop, ggf. wird beides von dem Makler gesponsert, sodass Du direkt loslegen könntest. Ideal ist diese Lösung, wenn Du zu dem aktuellen Zeitpunkt noch über einen anderen Job verfügst, den Du trotz des Makelns ausführen kannst und der dich mindestens über Wasser hält, sodass Du die oben beschriebene Durststrecke ohne Probleme, besonders jedoch ohne Stress, meistern kannst. Es fühlt sich nicht gut an, wenn der Abschluss kommen MUSS, damit Du das Benzin für Deine Heimfahrt bezahlen kannst. Vermeide es unter allen Umständen, in diese oder eine ähnliche Situation zu geraten. Obwohl Du als Makler bei einem anderen Unternehmen Erfahrungen sammeln kannst und einen soliden Eindruck über den Beruf erhältst, ist die Arbeit – verglichen mit einem eigenen Immobilien-Business – komplett verschieden. Einigen Menschen kommt dies zugute, andere reagieren desillusioniert. Schließlich möchtest Du auf eigenen Beinen stehen und vielleicht auch viel Geld verdienen. Als untergeordneter Makler erhältst Du lediglich einen Bruchteil der Provision, die Du einspielst. Im Regelfall erhalten angestellte Makler zwischen 15% und 35% für eine Seite (Käufer oder Verkäufer), wobei die Verkäuferseite im Markt für Wohnimmobilien aktuell wichtiger ist. 

Der Autor: Richard Nitzsche (M.Sc.) ist seit 2012 Immobilienmakler in Frankfurt. Nitzsche hat Finance & Economics in Frankfurt und Colorado Springs (USA) studiert. Als Autor des Ratgebers Der Mietercoach: Ihre neue Wohnung SUCHEN – FINDEN – BEKOMMEN, sowie des gleichnamigen Immobilienblogs ist Nitzsche regelmäßig als Experte für den Immobilienmarkt in den überregionalen Medien präsent. 

Kapital und / oder Know-How vorhanden: Start direkt in die Selbständigkeit als Immobilienmakler
Verfügst Du über etwas Kapital, kannst Du Dich direkt selbständig machen. In einem weiteren Beitrag werde ich einmal aufschreiben, welche Voraussetzungen für die Gründung des eigenen Unternehmens notwendig sind und wieviel Geld Du für die jeweilige Position berechnen solltest. Abhängig von der Art, wie Du das Business betreiben möchtest, musst Du Dich entscheiden, ob Du ein Büro anmieten willst. Das ist vergleichsweise teuer. Ohne Kundenstamm und Know How solltest Du entweder ein sehr solides Finanzpolster mitbringen. Alternativ verfolgst Du den weg, wie oben auch schon beschrieben, und betreibst das Makeln als Teilzeittätigkeit neben einem anderen Job, der die Fixkosten Deiner Lebenshaltung einspielt. Zur Gründung kann es sinnvoll sein, sich den Betrag zu leihen. beispielsweise bei meinem Kooperationspartner auxmoney.
SelbstständigeIm Vergleich zu Hausbanken & Co. steht auxmoney Unternehmensideen relativ offen gegenüber und Du erhältst schnell und einfach Geld, ohne dass Du umfangreiche Businesspläne vorlegen musst.

Arbeitest Du gerne unabhängig und hast Du bereits jetzt Deine eigene Vorstellung zum Immobilien-Business, dann könnte der Weg direkt in die unabhängige Selbständigkeit für Dich der Richtige sein; Du trägst das volle Risiko, aber du erhältst 100% der verdienten Provisionen. Dieser Weg eignet sich besonders gut, wenn Du bereits Kunden hast, die nur darauf warten, dass Du für Sie arbeitest. Vielleicht kennst Du einen Großvermieter oder bist sogar mit einem verwandt – vielleicht ist Deine Tante mit ihrem Makler nicht mehr zufrieden und wartet nur darauf, dass Du den Job endlich übernehmen kannst. Verfügst Du über eine Basis, auf die Du aufbauen kannst, möchte ich Dir zu diesem Weg raten. Ich habe mich vor 10 Jahren ebenfalls direkt selbständig gemacht – jedoch auf der grünen Wiese und ohne Keyaccount; das war der „harte“ Weg; aber davon erzähle ich Dir ein anderes Mal. 

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